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Abstimmungssonntag

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Datum
14. Juni 2026, 9.30 Uhr - 11.00 Uhr
Lokalität

Urne im Foyer des Gemeindehauses

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Matthias Ebnöther

Eidgenössische Vorlagen

Vorlage 1: «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)»

Abgelehnt
Beschreibung

Die Initiative in Kürze

Ende 2025 lebten rund 9,1 Millionen Personen in der Schweiz. Seit Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 ist die Bevölkerung um rund 1,7 Millionen Personen gewachsen. Das ist hauptsächlich auf die Zuwanderung zurückzuführen. Wie viele Menschen zuwandern, hängt vor allem vom Arbeitsmarkt ab. Floriert die Wirtschaft, so finden Unternehmen nicht genügend Arbeitskräfte in der Schweiz. Unternehmen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Spitäler und Pflegeheime rekrutieren dann fehlende Fachkräfte häufig im EU-Raum.

Die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative) » verlangt, die ständige Wohnbevölkerung zu begrenzen: Vor 2050 müsste die Bevölkerung der Schweiz unter 10 Millionen Menschen bleiben. Würde die ständige Wohnbevölkerung 9,5 Millionen Personen vor 2050 überschreiten, so müssten Bundesrat und Parlament insbesondere im Asylbereich und beim Familiennachzug Massnahmen ergreifen. Der Bundesrat müsste zudem bei internationalen Abkommen, die zum Bevölkerungswachstum beitragen, Ausnahmebestimmungen und Schutzklauseln anrufen oder aushandeln. Würde die 10-Millionen-Grenze überschritten, so müsste die Schweiz diese Abkommen kündigen, nach zwei Jahren auch das Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit. Dadurch würden auch die anderen Verträge der Bilateralen I wegfallen. Auch die Beteiligung der Schweiz an den Schengen- und Dublin-Abkommen der EU wäre infrage gestellt und damit die enge Zusammenarbeit im Sicherheits- und Asylbereich.

Abstimmungsfrage

Wollen Sie die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» annehmen?

Empfehlung von Bundesrat und Parlament

Volksabstimmung NEIN

Aus Sicht von Bundesrat und Parlament bringt die Initiative Unsicherheit und gefährdet die Stabilität der Schweiz. Sie schadet der Wirtschaft, bedroht den Wohlstand und die innere Sicherheit und führt zu erheblichen Kosten für Bund und Kantone. Zudem stellt sie den bilateralen Weg mit der EU und die humanitäre Tradition in Frage.

Empfehlung des Initiativkomitees

Volksabstimmung JA

Das Komitee hält die Zuwanderung heute für massiv zu hoch. Sie führe zu Wohnungsnot, höheren Mieten, Zubetonierung der Landschaft, Stau und überfüllten Zügen, steigender Kriminalität, einem Gesundheitswesen am Anschlag und sinkender Bildungsqualität. Die Initiative beschränke die Zuwanderung auf ein vernünftiges Mass.

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 44,93 %
939
Nein-Stimmen 55,07 %
1'151
Leer
11
Stimmberechtigte
3'747
Stimmbeteiligung
56.07
Ebene
Bund
Art
Initiative
Name Download
2026.06.14_Abstimmungsbüchlein Eidgenössische Voragen (PDF, 726 kB) Download 0 2026.06.14_Abstimmungsbüchlein Eidgenössische Voragen

Vorlage 2: Änderung vom 26. September 2025 des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst

Angenommen
Beschreibung

Die Gesetzesänderung in Kürze

Wer den Militärdienst nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, hat die Möglichkeit, Zivildienst zu leisten. Er muss dafür ein Gesuch stellen. Bis 2009 hat eine Zulassungskommission geprüft, ob der Gewissenskonflikt glaubhaft war. Seither belegen die Gesuchsteller ihren Gewissenskonflikt dadurch, dass sie bereit sind, im Zivildienst 1,5-mal so viele Diensttage zu leisten, wie im Militär noch verbleiben würden.

Bundesrat und Parlament wollen sicherstellen, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleibt. Die Vorlage soll dafür sorgen, dass weniger Personen in den Zivildienst wechseln. Sie zielt vor allem auf Armeeangehörige, die erst in den Zivildienst wechseln, nachdem sie bereits einen grossen Teil ihres Armeedienstes geleistet haben. Denn diese Personen müssen heute nur noch relativ wenige zusätzliche Diensttage leisten. Neu müssen alle Zivildienstpflichtigen mindestens 150 Diensttage leisten. Als weitere Massnahmen sind strengere Vorgaben für die Planung der Zivildiensteinsätze vorgesehen. Damit soll verhindert werden, dass Zivildienstpflichtige gegenüber Militärdienstpflichtigen einen Vorteil haben. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen. Deshalb kommt es zur Abstimmung.

Abstimmungsfrage

Wollen Sie die Änderung vom 26. September 2025 des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz, ZDG) annehmen?

Empfehlung von Bundesrat und Parlament

Volksabstimmung JA

Der Zivildienst ist die Ausnahme, der Militärdienst die Regel. Diesen Grundsatz wollen Bundesrat und Parlament stärken. Dazu soll das Problem gelöst werden, dass heute viele Armeeangehörige spät noch in den Zivildienst wechseln. Zudem braucht es Massnahmen, die verhindern, dass man im Zivildienst bessergestellt ist.

Empfehlung des Referendumskomitees

Volksabstimmung NEIN

Das Referendumskomitee warnt, dass künftig deutlich weniger Personen Zivildienst leisten würden. Diese Personen fehlten dann dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Das schade dem Zusammenhalt, ohne dass es die Armee stärke. Die Vorlage sei bloss der erste Schritt, um den Zivildienst abzuschaffen.

Formulierung
Wollen Sie die Vorlagen annehmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 54,03 %
1'100
Nein-Stimmen 45,97 %
936
Leer
28
Stimmberechtigte
3'747
Stimmbeteiligung
55.08
Ebene
Bund
Art
Fakultatives Referendum
Name Download
2026.06.14_Abstimmungsbüchlein Eidgenössische Voragen (PDF, 726 kB) Download 0 2026.06.14_Abstimmungsbüchlein Eidgenössische Voragen

Kantonale Vorlagen

Vorlage 1: Änderung vom 15. September 2025 der Verfassung des Kantons Zürich (Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

Angenommen
Beschreibung

Verfassung des Kantons Zürich (Änderung vom 15. September 2025; Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

Künftig soll es den Mitgliedern des Kantonsrates möglich sein, sich unter bestimmten Voraussetzungen vertreten zu lassen. Der Kantonsrat hat hierfür das Gesetz über die Vertretung von Parlamentsmitgliedern beschlossen. Damit es in Kraft treten kann, bedarf es zusätzlich einer Änderung der Kantonsverfassung.

Der Kantonsrat empfiehlt: JA

Der Regierungsrat sieht mit Rücksicht auf die Gewaltenteilung von einer Abstimmungsempfehlung ab, weil die Vorlage die Organisation des Parlaments betrifft.

Formulierung
Wollen Sie die Vorlagen annehmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 63,12 %
1'133
Nein-Stimmen 36,88 %
662
Leer
76
Stimmberechtigte
3'747
Stimmbeteiligung
49.93
Ebene
Kanton
Art
Obligatorisches Referendum
Name Download
2026.06.14_Abstimmungsheft Kantonale Vorlagen (PDF, 785 kB) Download 0 2026.06.14_Abstimmungsheft Kantonale Vorlagen

Vorlage 2: «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»

Abgelehnt
Beschreibung

Kantonale Volksinitiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»

Die Wohneigentums-Initiative verlangt, dass bei Wohnbauprojekten, an denen sich der Kanton oder Gemeinden beteiligen, gleich viel Wohneigentum wie Mietwohnungen entstehen muss. So entstehendes Wohneigentum müsste von Kanton oder Gemeinden ohne Gewinn verkauft werden. Heute werden bei der kantonalen Wohnbauförderung vor allem Mietwohnungen gefördert.

Kantonsrat und Regierungsrat empfehlen: NEIN

Formulierung
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Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 25,85 %
479
Nein-Stimmen 74,15 %
1'374
Leer
43
Stimmberechtigte
3'747
Stimmbeteiligung
50.60
Ebene
Kanton
Art
Initiative
Name Download
2026.06.14_Abstimmungsheft Kantonale Vorlagen (PDF, 785 kB) Download 0 2026.06.14_Abstimmungsheft Kantonale Vorlagen

Vorlage 3: Kantonale Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen («Wohnungsinitiative»)

Mehrfachvorlage
Beschreibung

A. Kantonale Volksinitiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»

Die Wohneigentums-Initiative verlangt, dass bei Wohnbauprojekten, an denen sich der Kanton oder Gemeinden beteiligen, gleich viel Wohneigentum wie Mietwohnungen entstehen muss. So entstehendes Wohneigentum müsste von Kanton oder Gemeinden ohne Gewinn verkauft werden. Heute werden bei der kantonalen Wohnbauförderung vor allem Mietwohnungen gefördert.

Kantonsrat und Regierungsrat empfehlen: NEIN

B. Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025

Mit der «Wohnungsinitiative» soll der Kanton eine aktivere Rolle bei der Bereitstellung von Wohnraum übernehmen. Kern der Initiative ist die Gründung einer kantonalen öffentlich-rechtlichen Anstalt, die günstigen Wohnraum erstellt, unterhält oder vermietet. Dafür müsste der Kanton mindestens 500 Mio. Franken bereitstellen. Der Gegenvorschlag von Kantonsrat und Regierungsrat strebt ebenfalls ein ausreichendes und bedarfsgerechtes Wohnraumangebot an. Er fordert vom Regierungsrat innerhalb von drei Jahren konkrete Massnahmen zur Schaffung von mehr Wohnraum und zur Dämpfung der Mietpreisentwicklung.

Kantonsrat und Regierungsrat empfehlen: JA

Formulierung
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Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 42,82 %
751
Nein-Stimmen 57,18 %
1'003
Leer
45
Gegenvorschlag des Kantonsrates
Ja-Stimmen 61,92 %
1'104
Nein-Stimmen 38,08 %
679
Leer
81

Stichfragen

Stichfrage
Vorlage 38,68 %
673
Gegenvorschlag des Kantonsrates 61,32 %
1'067
Leer
115
Ungültig
14
Stimmberechtigte
3'747
Stimmbeteiligung
48.01
Ebene
Kanton
Art
Initiative
Name Download
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Vorlage 4: Kantonale Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen (Wohnschutz-Initiative)»

Mehrfachvorlage
Beschreibung

A. Kantonale Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen (Wohnschutz-Initiative)»

Die Wohnschutz-Initiative verlangt, dass Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt die Mietpreise nach Ersatzneubauten, Umbauten und Renovierungen befristet begrenzen können. Auch die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen sollen sie beschränken können. Der Gegenvorschlag des Kantonsrates, der auch vom Regierungsrat unterstützt wird, sieht in allen Gemeinden bei grösseren Bauvorhaben klare Auflagen für Vermieterinnen und Vermieter vor, damit Leerkündigungen möglichst vermieden werden.

Kantonsrat und Regierungsrat empfehlen: Nein

B. Gegenvorschlag des Kantonsrates

Die Wohnschutz-Initiative verlangt, dass Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt die Mietpreise nach Ersatzneubauten, Umbauten und Renovierungen befristet begrenzen können. Auch die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen sollen sie beschränken können. Der Gegenvorschlag des Kantonsrates, der auch vom Regierungsrat unterstützt wird, sieht in allen Gemeinden bei grösseren Bauvorhaben klare Auflagen für Vermieterinnen und Vermieter vor, damit Leerkündigungen möglichst vermieden werden.

Der Kantonsrat und Regierungsrat empfehlen: JA

Formulierung
Wollen Sie die Vorlage annehmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 42,79 %
787
Nein-Stimmen 57,21 %
1'052
Leer
50
Ungültig
7
Gegenvorschlag des Kantonsrates
Ja-Stimmen 57,21 %
1'012
Nein-Stimmen 42,79 %
757
Leer
93

Stichfragen

Stichfrage
Vorlage 41,61 %
727
Gegenvorschlag des Kantonsrates 58,39 %
1'020
Leer
106
Stimmberechtigte
3'747
Stimmbeteiligung
50.60
Ebene
Kanton
Art
Initiative
Name Download
2026.06.14_Abstimmungsheft Kantonale Vorlagen (PDF, 785 kB) Download 0 2026.06.14_Abstimmungsheft Kantonale Vorlagen

Vorlage 5: «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

Angenommen
Beschreibung

Kantonale Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

Die Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien» verlangt, dass der Steuerabzug für Versicherungsprämien alle zwei Jahre an die Entwicklung der Krankenkassenprämien angepasst wird. Heute wird der Abzug alle zwei Jahre an die allgemeine Teuerung angepasst.

Kantonsrat und Regierungsrat empfehlen: Nein

Formulierung
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Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 59,84 %
1'092
Nein-Stimmen 40,16 %
733
Leer
67
Stimmberechtigte
3'747
Stimmbeteiligung
50.49
Ebene
Kanton
Art
Initiative
Name Download
2026.06.14_Abstimmungsheft Kantonale Vorlagen (PDF, 785 kB) Download 0 2026.06.14_Abstimmungsheft Kantonale Vorlagen

Kommunale Wahlen

Präsidium Schulpflege - 2. Wahlgang

Beschreibung

Gewählt wird die Präsidentin bzw. der Präsident für die Schulpflege Oberengstringen.

Als Präsidentin bzw. Präsident der Schulpflege wählbar sind ausschliesslich Kandidatinnen oder Kandidaten, welche im 1. Wahlgang vom 8. März 2026 als Mitglied der Schulpflege gewählt wurden.

Ergebnis

Laura Lang wurde mit 790 Stimmen gewählt.

Details können dem Wahlprotokoll entnommen werden.

Anzahl Stimmberechtigte
3'747
Ebene
Gemeinde
Art
Exekutive
Name Download
2026.03.09_Anordnung 2. Wahlgang (PDF, 75 kB) Download 0 2026.03.09_Anordnung 2. Wahlgang
2026.06.14_Beiblatt_2. Wahlgang Schulpräsidium (PDF, 69 kB) Download 1 2026.06.14_Beiblatt_2. Wahlgang Schulpräsidium
260614_Protokoll Schulpflege (PDF, 27 kB) Download 2 260614_Protokoll Schulpflege

Kirchliche Wahlen

Erneuerungswahl Kirchenpflege der Evang. Ref. Kichgemeinde Zürich - 2. Wahlgang

Beschreibung

2. Wahlgang für die Erneuerungswahlen der Kirchenpflege.

Ergebnis

Siehe Protokoll.

Anzahl Stimmberechtigte
1'043
Ebene
Kirche
Art
Exekutive
Name Download
2026.06.14_Wahlprotokoll_Ref. Kirchenpflege (PDF, 27 kB) Download 0 2026.06.14_Wahlprotokoll_Ref. Kirchenpflege
Name Download
2026.06.14_Abstimmungsprotokoll Eidg. Vorlagen (PDF, 29 kB) Download 0 2026.06.14_Abstimmungsprotokoll Eidg. Vorlagen
2026.06.14_Abstimmungsprotokoll Kantonale Vorlagen (PDF, 33 kB) Download 1 2026.06.14_Abstimmungsprotokoll Kantonale Vorlagen