Kulturkommission
Auftrag: Die Kulturkommission Oberengstringen (KuKo) ist ein vom Gemeinderat gewähltes Gremium mit dem Auftrag, kulturelle Veranstaltungen zu unterstützen und zu organisieren. Hauptanliegen ist es, einem möglich breitem Publikum ein gutes kulturelles Angebot zu bieten. Die uns zur Verfügung stehenden Mittel sollen auch helfen, jungen - besonders auch heimischen - Kulturschaffenden den Weg ins Künstlerleben zu ebnen.
 | | Mitglieder: Gisèle Schelling André Bender Jacqueline Dauschek Harald Borchert Philipp Stimpfle Lukas Vogt, Protokollführer Kontaktadresse: Frau Gisèle Schelling Email: g_schelling@web.de Aktuelles 27. Januar 2012, 20.00 Uhr, Sutter & Pfändler "Glanz + Gloria" Sutter & Pfändler Vergangene Events: Ankenhof Serenade Mittwoch, 6. Juli 2011, 20.30 Uhr, beim Ankenhof in Oberengstringen Ein wunderschöner Sommerabend empfing auch dieses Jahr die Gästeschar auf dem Ankenhof der Gärtnerfamilie Walter und Pascale Leuzinger. Eingeladen zur traditionellen Ankenhofserenade hatte wiederum die Kulturkommission Oberengstringen. Auf der kleinen Bühne vor dem Haus stand einzig das Digitalpiano – umgeben von drei Scheinwerfern. Ein angenehmes Lüftchen empfing pünktlich um halb neun den welschen Bariton Benoît Capt, der mit Liedern aus Mozarts «Die Zauberflöte » erstmals brillierte. Am Digitalpiano begleitete ihn die Pianistin Sonja Lohmiller. Hauch von Unbeschwertheit Mit einem hellgrünen Kleid trat anschliessend die renommierte Opernsängerin Vera Wenkert auf. In der Hand trug sie ein Körbchen mit rosa Rosen, welche sie während ihres Liedes «Heia, in den Bergen» aus «Die Csárdasfürstin» von Emmerich Kálmán an die Zuhörerinnen und Zuhörer verteilte. Dabei drückte der junge Schweizer Sennenhund «Nera» mit gelegentlichem Bellen seine Freude aus. Und auch das heimische Büsi «Strubli» mischte sich unter die Musikfans. «Meine Lippen, sie küssen so heiss» passte da vortrefflich zum «Tag des Kusses». Einen Hauch von Unbeschwertheit und Seelenfrieden verströmten ebenso all die andern Gesänge. Das Pausenbuffet mit einheimischem Weisswein und Apéro-Gemüse stimmte nach der willkommenen Stärkung ausgezeichnet zum Lied «Votre toast» aus der Oper «Carmen » von Georges Bizet. Beglückender Abend Ganz in schwarz und mit einer weissen Masche in den Haaren interpretierte Vera Wenkert anschliessend das Lied «Spiel auf deiner Geige on Leid und Lust» von Robert Stolz. Während die beiden Interpreten von dunkelroten Rosen und geschenkten Herzen sangen, wurden sie buchstäblich von tanzenden Junikäfern umschwärmt. Bei der «Moonlight Serenade » von Glenn Miller leuchtete die schmale Mondsichel noch heller. Und auch die zweite Zugabe «Summertime » von George Gershwin passte so wunderschön zur lauschigen Ankenhofserenade. So sagte Jens Naske aus Oberengstringen nach dem Konzert: «Diese Ankenhofserenade ist für mich etwas vom Schönsten in dieser Gemeinde.» Jedes Jahr gebe es ein anderes Programm mit einer anderen Musik. «Dies ist für mich stets ein Highlight, das die Kulturkommission Oberengstringen hier jährlich organisiert», so der reformierte Pfarrer. Und Heidi Ryser aus Urdorf ergänzte: «Mir hat der Abend sehr gut gefallen.» Diese Rosinen aus Opern, Operetten und Musicals hätten sie sehr beglückt. Zudem: «Die wunderschönen Vorträge der zwei Interpreten fand ich überaus charmant und meisterhaft vorgetragen », meinte die Urdorferin, die selber im Oberengstringer Gospelchor mitsingt. Ankenhof Serenade Mittwoch, 7. Juli 2010, 20.30 Uhr, beim Ankenhof in Oberengstringen Es ist ein traumhafter Sommerabend mit einem lauschigen Plätzchen. Vor dem Haus der Gärtnerfamilie Pascale und Walter Leuzinger an der Ankenhofstrasse 12 in Oberengstringen stehen die vier Notenständer auf der Bühne noch etwas einsam da. Die wärmende Abendsonne verleiht dem jährlichen Anlass der Oberengstringer Kulturkommission das idyllische Ambiente. In der Ferne erstrahlt das Vrenelisgärtli der Glarner Alpen. Auch der nahe Üetliberg weckt Sommerferiengefühle. Der Schwyzer Sennenhund Bäri räkelt sich auf dem warmen Steinboden, und die Katze Strubli schleicht durch die Gärtnerei Leuzinger im Ankenhof. Ungewöhnliche Kombination Pünktlich um halb neun betritt das Bläserquartett mit Christoph Hertig, Monika Zuber, Irmgard Ripfel und Jan Müller das Parkett. Mit der Ouvertüre «The Impressario» des italienischen Komponisten Domenico Cimarosa eröffnet das Altophonium Quartett das anderthalbstündige Konzert. Sechs Stücke spielt das Quartett bis zur Pause, sechs folgten danach. Darunter waren Stücke von Loeillet, Mendelssohn, Verdi, Tschaikowsky, Piazolla, Majowski, Weil und Agrell. Im Herbst des Jahres 2004 gründeten die vier Musiker an der Hochschule der Künste in Bern das Altophonium Quartett. Die eher ungewöhnliche Kombination von zwei Es-Hörnern und zwei Euphonien ermöglicht den Interpreten, die einzelnen Klänge ihrer Instrumente optimal und oft sehr originell zu verschmelzen. Bei der Barocksonate von Jean Baptiste Loeillet zwitschern zum Beispiel die herumschwirrenden Schwalben fröhlich mit. Oder der Düsenlärm vermischt sich mit dem Helikoptergeknatter und dem Rauschen der nahen Autobahn. Geschätztes Freiluftkonzert Elisabeth Moravcic aus Höngg zeigt sich von der Serenade restlos begeistert: «Ich finde dieses Konzert im Freien wirklich wunderschön.» Sie liebe so kleine, junge und unbekannte Ensembles sehr. «Ich schätze dabei die Spontanität zwischen den Musikern und dem Publikum», betont die Kosovarin, die auf einer Velofahrt nach Oetwil an der Limmat ganz zufällig auf ein Plakat dieser Ankenhofserenade gestossen ist. «Bereits meine Eltern, mein Bruder und die Kulturkommission Oberengstringen hatten vor über dreissig Jahren die Idee zu dieser Serenade», erklärt der ETH-Gemüsekulturagronom Walter Leuzinger. Die Musikrichtung sei stets offen gewesen, aber wegen der Akustik würden Bläserensemble einfach besser wirken, ergänzt Leuzinger. Fotos: Fotos
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